____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Caesar von Hofacker
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Caesar von Hofacker, auch CĂ€sar von Hofacker (* 11. MĂ€rz 1896 in Ludwigsburg; â 20. Dezember 1944 in Berlin-Plötzensee) war ein deutscher Jurist und Reserveoffizier der Luftwaffe. Beim Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler nahm er im deutsch besetzten Paris eine fĂŒhrende Rolle ein.
Contents
âą Leben
âą Familie
âą Erinnerung
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Familie
Caesar von Hofacker war der Sohn des spĂ€teren wĂŒrttembergischen Generalleutnants Eberhard von Hofacker und dessen Ehefrau Albertine (1872â1946), geborene GrĂ€fin von ĂxkĂŒll-Gyllenband, einer Cousine des WiderstandskĂ€mpfers Nikolaus Graf von ĂxkĂŒll-Gyllenband. Seine GroĂtante war Hildegard von Spitzemberg, Claus Schenk Graf von Stauffenberg war sein Cousin. Der preuĂische Heeresreformer August Neidhardt von Gneisenau war sein UrurgroĂvater.cite-ref-1[1]
1927 heiratete von Hofacker Ilse-Lotte Pastor (1898â1974), eine GroĂnichte von Friedrich Engels; aus der Ehe stammen die Kinder Eberhard (1928â2001), Anna-Luise (1929), Christa (1932), Alfred (1935) und Lieselotte (1938). Anna-Luise heiratete spĂ€ter den Generalmajor der Bundeswehr Richard von Rosen.
Erster Weltkrieg und Zwischenkriegszeit
Hofacker trat am 8. August 1914 nach Beginn des Ersten Weltkriegs als Freiwilliger in das vormals von seinem Vater befehligte Ulanen-Regiment âKönig Wilhelm I.â (2. WĂŒrttembergisches) Nr. 20 ein und war ab 12. Dezember 1914 bei der 1. Eskadron im Einsatz. Am 7. Mai 1915 wurde er zum Unteroffizier, am 4. Dezember 1915 zum Vizewachtmeister d. R. und am 30. MĂ€rz 1916 zum Leutnant der Reserve befördert. Am 7. Juni 1916 wurde er zur Ersatz-Eskadron, am 25. Dezember 1916 zur Ausbildung als FlugzeugfĂŒhrer zur Flieger-Ersatz-Abteilung 5 versetzt.cite-ref-2[2] Nach bestandener PrĂŒfung war Hofacker bei der Feldflieger-Abteilung 69 eingesetzt, wo er am 20. Februar 1917 mit der Goldenen MilitĂ€rverdienstmedaille ausgezeichnet wurde.cite-ref-3[3]
Am 3. April 1917 wurde er auf Wunsch König Wilhelms II. von WĂŒrttemberg wieder zur Ersatz-Eskadron des Regiments versetzt. Er wurde am 10. Mai 1917 zur 26. Division versetzt und zur Deutschen MilitĂ€rmission in der TĂŒrkei kommandiert. Als Oberleutnant geriet er dort am 20. Oktober 1918 in französische Kriegsgefangenschaft. Er wurde am 14. MĂ€rz 1920 aus der Gefangenschaft und am 17. MĂ€rz 1920 aus dem Heeresdienst entlassen.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in TĂŒbingencite-ref-4[4] wurde er 1925 zum Dr. jur. promoviert und war seit 1927 Mitarbeiter, seit 1936 Prokurist der Vereinigten Stahlwerke in Berlin. 1931 trat er dem Stahlhelm-Bund der Frontsoldaten bei.
Zweiter Weltkrieg
Bei Kriegsbeginn wurde Caesar von Hofacker als Reserveoffizier zur Luftwaffe eingezogen. Er diente im Polenfeldzug in der II. Staffel der AufklÀrungsgruppe 10. Nach Abschluss des Westfeldzugs wurde er dem Verwaltungsstab des MilitÀrbefehlshabers in Paris zugewiesen. Dem MilitÀrbefehlshaber mit Sitz in Paris unterstanden die MilitÀr- und Wirtschaftsverwaltungen in den besetzten, ab November 1942 auch in den unbesetzten Regionen Frankreichs.cite-ref-5[5]
Verwaltungsstab des MilitÀrbefehlshabers in Paris
Hofacker war als Verbindungsoffizier zur französischen Stahlindustrie Mitglied des Verwaltungsstabs des MilitĂ€rbefehlshabers in Paris geworden, dem Zentrum des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus in Frankreich. Nach Wilhelm Ritter von Schramm, der beim Oberbefehlshaber West in La Roche-Guyon das Kriegstagebuch fĂŒhrte, agierte von Hofacker in diesem Rahmen als âder eigentliche AnfĂŒhrer der Widerstandsbewegung im Westenâcite-ref-6[6]. Beim MilitĂ€rbefehlshaber, General der Infanterie Carl-Heinrich von StĂŒlpnagel hatte er eine Vertrauensstellung. StĂŒlpnagel war bereits 1938 Teil der Septemberverschwörung gegen Hitler gewesen. Weitere Mitglieder der Verschwörung im Verwaltungsstab von General StĂŒlpnagel waren der Leiter der Wirtschaftsabteilung Elmar Michel, der Autor des âBargatzky-Berichtsâcite-ref-7[7] ĂŒber den Kunstraub in Frankreich Walter Bargatzky, Major Max Horst, Schwager von General Hans Speidel, Friedrich Freiherr von Teuchert (1902â1986)cite-ref-8[8], Gotthard von Falkenhausen und der Richter Rudolf Thierfelder.
Der Chef des militĂ€rischen Stabes des MilitĂ€rbefehlshabers, Oberst Hans Otfried von Linstow, der Oberquartiermeister (Ib) im Stabe, Oberstleutnant Rudolf Hartmanncite-ref-9[9] sowie der Oberquartiermeister des Oberbefehlshabers West, Oberst Eberhard Finckh gehörten ebenfalls zum Kern der Pariser Verschwörungsgruppe. Eine weitere bedeutende Person im Pariser Widerstand war der Kommandant von GroĂ-Paris, General Hans von Boineburg-Lengsfeld. Als Mitwisser gilt der Gesandte Werner von Bargen, GeschĂ€ftstrĂ€ger an der Deutschen Botschaft in Paris. âNirgendwo sonst im gesamten deutschen Herrschaftsbereich war die Widerstandsbewegung stĂ€rker vertreten als in Parisâ.cite-ref-10[10]
Entstehung des Widerstandsnetzwerkes
Die Pariser Widerstandsgruppe begann sich zu formieren, als von Hofacker aus Berlin Ende 1943 die Nachricht brachte, dass sich dort unter FĂŒhrung seines Vetters Claus von Stauffenberg eine Widerstandsgruppe gebildet habe.cite-ref-11[11] Von Juli bis Oktober 1943 befand sich Fritz-Dietlof von der Schulenburg als Oberleutnant und Mitglied der sogenannten Unruh-Kommission in Paris.cite-ref-12[12] Der âbedeutendste Verbindungsmann des 20. Juliâcite-ref-13[13] war ein persönlicher Freund Hofackers. Schon am 2. August 1943 signalisierte von Schulenburg General Friedrich Olbricht in Berlin, âDr. Zangeâs [StĂŒlpnagels] Bereitschaft, mitzuwirkenâ.cite-ref-14[14] Am 27. MĂ€rz 1944 bekannte sich von Hofacker in einem GesprĂ€ch mit Ernst JĂŒnger, seit 1941 als Major der Reserve beim MilitĂ€rbefehlshaber, zu einem Attentat auf Hitler, der âin die Luft zu sprengen seiâ.cite-ref-15[15]
Treffen mit Feldmarschall Erwin Rommel
Am 15. Mai 1944 hatten sich der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B, Feldmarschall Erwin Rommel, und General von StĂŒlpnagel im am westlichen Stadtrand von Paris gelegenen Mareil-Marly getroffen; ebenso anwesend waren Generalleutnant Hans Speidel, Oberst Eberhard Finckh und Oberstleutnant Rudolf Hartmann. Anlass war die Taufe von Karl Joachim Kossmann (1944â2021), Sohn des Obersten Karl-Richard Kossmann. Der in die StaatsstreichplĂ€ne eingeweihte Kossmann hatte hierfĂŒr sein angemietetes Landhaus zur VerfĂŒgung gestellt. Bei dieser arrangierten Gelegenheit hatte Rommel einer Verhaftung Hitlers zugestimmt, falls sich bei einem Frontbesuch des âFĂŒhrersâ die Gelegenheit ergĂ€be. In der politischen wie militĂ€rischen Beurteilung war man sich einig.cite-ref-16[16] FĂŒr die einer Verhaftung folgenden Verhandlungen mit den Westalliierten unter der FĂŒhrung von General von StĂŒlpnagel war auch Caesar von Hofacker bestimmt worden. Die PlĂ€ne scheiterten, weil Hitler vor der Invasion in der Normandie nicht nach Frankreich kam.
Mit der Invasion vom 6. Juni 1944 Ă€nderte sich die Situation fĂŒr die Pariser Verschwörungsgruppe. Paris war bis dahin âein Nebenkriegsschauplatz von untergeordneter Bedeutungâcite-ref-17[17] gewesen. Nunmehr hatte sich eine Perspektive eröffnet, die mit dem geplanten Staatsstreich einen Waffenstillstand im Westen verbinden lieĂe. Am 25. Juni 1944 entsandte Generalmajor Hellmuth Stieff, Chef der Organisationsabteilung im Oberkommando des Heeres, den dem Widerstand zugehörigen Oberst i.G. Eberhard Finckh als neuen Oberquartiermeister zur Heeresgruppe B. Der als genial geltende Nachschubspezialist teilte Feldmarschall Rommel mit, dass Stauffenberg aus der FĂŒhrung des Ersatzheeres heraus ein Attentat auf Hitler plane. Rommel wollte allerdings ein Attentat nicht billigen, sondern hielt an einer Verhaftung fest.cite-ref-18[18]
Am 9. Juli 1944 fuhr von Hofacker nach La Roche-Guyon zu Feldmarschall Rommel. Am Vortag war im Osten die sowjetische Operation Bagration (22. Juni bis 8. Juli 1944) mit dem Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte und dem Verlust von 350.000 Mann zu Ende gegangen. âSchuld an der Katastrophe [trug] allein die oberste FĂŒhrung, in erster Linie Hitler selbstâ.cite-ref-19[19] An der Invasionsfront standen die Alliierten vor Caen, die Halbinsel Cotentin war abgeschnitten. Ăber das GesprĂ€ch Hofackers mit Erwin Rommel besteht nach frĂŒheren kontroversen Diskussionen nach der Auffindung neuer Quellen heute weithin Gewissheit. Besonders ĂŒberzeugend ist eine Aktennotiz Martin Bormanns vom 28. September 1944 zu den Untersuchungen zum Attentat zu werten, die der Dokumentarfilmproduzent und Autor Maurice Philip Remy entdeckt hat: Der Feldmarschall sei âdurchaus im Bilde gewesen; Rommel habe erklĂ€rt, dass er der neuen Regierung nach gelungenem Attentat zur VerfĂŒgung stehen wĂŒrdeâ. Er sei auch âkeinesfalls als Nazi anzusehenâ.cite-ref-20[20] Erwin Rommel war von Hofacker in die nun konkret gewordenen StaatsstreichplĂ€ne eingeweiht worden und damit âTeil des militĂ€rischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismusâ.cite-ref-21[21] Der Feldmarschall hatte sich dem Staatsstreich zur VerfĂŒgung gestellt, er war âins Lager der Verschwörer ĂŒbergewechseltâ.cite-ref-22[22] Umso tragischer kann der Ausfall des Feldmarschalls fĂŒr den weiteren Ausgang des Staatsstreichs vom 20. Juli gewertet werden, der nach einem Frontbesuch am 17. Juli 1944 durch einen Tieffliegerangriff schwer verletzt worden war. Drei Tage spĂ€ter stand so dem neuen Oberbefehlshaber West (seit 3. Juli 1944), Feldmarschall GĂŒnther von Kluge, kein entschlossener HeerfĂŒhrer mehr zur Seite.
20. Juli 1944 in Paris
Nachrichten und Reaktionen
Vom 10. bis 16. Juli 1944 befand sich von Hofacker in Berlin, wo er am 16. Juli seinen Vetter Stauffenberg, Albrecht Mertz von Quirnheim, Peter Yorck von Wartenburg, Adam von Trott zu Solz, Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg, Ulrich Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld und Carl Goerdeler traf.cite-ref-23[23] Am Morgen des 20. Juli erhielt er im Pariser Hotel Majestic (heute: The Peninsula Paris), dem Hauptquartier des MilitĂ€rbefehlshabers, aus Berlin die telefonische Nachricht âĂbungâ, welche das unmittelbar anstehende Attentat ankĂŒndigte. Gegen 16.00 Uhr teilte ihm von Stauffenberg, gerade vom FĂŒhrerhauptquartier in Rastenburg zurĂŒck, telefonisch aus dem Bendlerblock mit, das Attentat sei erfolgreich verlaufen, der âFĂŒhrerâ tot. Zum selben Zeitpunkt nahm von StĂŒlpnagel ein Fernschreiben mit dem Code âabgelaufenâ entgegen. Der MilitĂ€rbefehlshaber befahl daraufhin seinem Stabschef, Oberst von Linstow, und dem Kommandanten von GroĂ-Paris, General von Boineburg-Lengsfeld, alle Mitglieder der Sicherheitspolizei (Sipo), des SD und der SS im GroĂraum von Paris zu verhaften.cite-ref-24[24] Nach 18.00 Uhr setzte StĂŒlpnagel sich mit Generaloberst Ludwig Beck im Berliner Bendlerblock telefonisch in Verbindung. Auf Becks Frage, wie sich Generalfeldmarschall von Kluge verhalten wĂŒrde, stellte StĂŒlpnagel eine Direktverbindung zum Hauptquartier in La Roche-Guyon her.cite-ref-25[25] Zwischenzeitlich hatte von Kluge aber bereits gegensĂ€tzliche Nachrichten ĂŒber den Erfolg des Attentats erhalten und hielt Beck lavierend hin. Er wies seinen Stabschef General GĂŒnther Blumentritt an, Genaueres in Erfahrung zu bringen. Nachdem dieser bei Carl Oberg keine Klarheit erhalten und weder Keitel noch den Generaloberst Alfred Jodl oder General Walter Warlimont erreicht hatte, rief von Kluge selbst im Oberkommando des Heeres Helmut Stieff, seinen ehemaligen Ia-Offizier, an. Es war zwischen 20.50 und 21 Uhr, als Hellmuth Stieff das Scheitern des Attentats bestĂ€tigte.cite-ref-26[26] âFĂŒr ihn [Kluge] war die Angelegenheit damit beendetâ.cite-ref-27[27] Im nachfolgenden GesprĂ€ch mit Blumentritt und Hans Speidel Ă€uĂerte der Feldmarschall: âJa, es ist eben ein missglĂŒcktes Attentatâ.cite-ref-28[28]
Bei Feldmarschall von Kluge in La Roche-Guyon
Kurz nach 19.00 Uhr fuhren zwei Wagen von Paris nach La Roche-Guyon. Im einen saĂen von StĂŒlpnagel mit seinem Adjutanten Hauptmann Baumgart, im zweiten Caesar von Hofacker und Major Max Horst. Die Gruppe kam dort wenige Minuten nach dem TelefongesprĂ€ch Kluges mit Stieff gegen 21.15 Uhr an, âund damit beginnt das immer enger werdende Dramaâ.cite-ref-29[29] StĂŒlpnagel und Hofacker trafen im Schloss La Roche-Guyon auf von Kluge, General Blumentritt und Hans Speidel. Baumgart und Horst verblieben im Adjutantenzimmer, was ihnen in der Folge das Leben rettete. Ăber dieses GesprĂ€ch gibt es nur das Zeugnis des Generals Blumentritt, niedergeschrieben im Januar 1946 in englischer Kriegsgefangenschaft: âHofacker hielt uns einen 15 Minuten-Vortrag ĂŒber die ganze Vorgeschichte und DurchfĂŒhrung des Attentats mit allen Einzelheiten! Er war Verbindungsofffizier aus dem Kreis des 20. Juli in Berlin bei General v. StĂŒlpnagel! â Als er geendet hatte, stand von Kluge auf und sagte nur: Ja meine Herren, eben ein miĂglĂŒcktes Attentat, wobei er völlig ruhig und sicher bliebâ. StĂŒlpnagel sei unruhig geworden und habe ĂŒber den Tisch hinweg gefragt: âHerr Feldmarschall, ich dachte Herr Feldmarschall wĂŒĂten Bescheid? !!!â Darauf von Kluge: Keine Ahnung habe ich!" Kluge lud daraufhin zum Abendessen ein, erfuhr danach von der Verhaftung der Sipo, des SD und der SS, befahl von StĂŒlpnagel, dies rĂŒckgĂ€ngig zu machen, und enthob ihn des Dienstes. Dennoch begleitete von Kluge gegen 23 Uhr den General von StĂŒlpnagel bis zum Wagen und riet ihm: âStĂŒlpnagel, verschwinden Sie in Zivil irgendwohin!âcite-ref-30[30]
Verhaftung von Sipo, SD und SS in Paris
Ab 22 Uhr setzten von Linstow und von Boineburg-Lengsfeld die Verhaftung der Mitglieder von Sipo, SD und SS in Paris durch. Junge Offiziere der 365. Sicherungsdivision unter FĂŒhrung von Generalmajor Walter Brehmer verhafteten, ohne Widerstand zu erfahren, mehr als 1.200 Agenten und SS-Mitglieder, darunter den SS-BrigadefĂŒhrer und Höheren SS-PolizeifĂŒhrer in Frankreich, Carl Oberg, den SS-StandartenfĂŒhrer Helmut Knochen, den SS-SturmbannfĂŒhrer Herbert Hagen, den SS-ObersturmbannfĂŒhrer Kurt Lischka, SS-HauptsturmfĂŒhrer Theodor Dannecker, ObersturmbannfĂŒhrer Heinz Röthke, SS-ObersturmbannfĂŒhrer Hans Henschke, SS-UntersturmfĂŒhrer Karl Kleindienst (1895â?) und SS-HauptsturmfĂŒhrer Alfred Wenzel. Ihre Freilassung insbesondere auf Druck des Admirals Theodor Krancke (Oberbefehlshaber des Marinegruppenkommandos West) aus der Ăcole militaire erfolgte gegen 1.00 Uhr morgens.
âSprachregelungâ und bizarre Versöhnungsfeier
Von 1 bis 5 Uhr am Morgen des 21. Juli saĂ im zum Majestic benachbarten HĂŽtel Raphael eine groĂe Runde beim Wein zusammen und feierte eine âVersöhnungâ. Carl Oberg und Helmut Knochen wĂŒnschten eine Sprachregelung, nach der die fĂŒr Sipo, SD und SS peinliche Verhaftung ohne Gegenwehr eine AlarmĂŒbung gewesen sei. Insbesondere Blumentritt, der die Kommandeure der Sicherungsregimenter hierher bestellt hatte, wirkte an dieser Sprachregelung mit, um wenigstens die Voruntersuchung gegen den MilitĂ€rbefehlshaber in Paris zu behalten.cite-ref-31[31] StĂŒlpnagel, Hofacker, Oberg, Knochen, Botschafter Otto Abetz, der die ausgleichende Lösung unterstĂŒtzte, die nun schwer belasteten Obersten Finckh und von Linstow âund viele andere standen und saĂen in zwanglosen Gruppen beisammen beim Wein!âcite-ref-32[32] Um 5 Uhr kam allerdings ĂŒber Fernschreiber der Befehl des Chefs des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, dass sich von StĂŒlpnagel sofort in Berlin zu melden habe.
Verhaftung
Caesar von Hofacker hatte die bizarre Feier im Hotel Raphael um 3.00 Uhr verlassen und nach einem kurzen Besuch bei Elmar Michel, den er informierend warnte, sein Domizil im Hotel Royal Monceau in der Avenue Hoche aufgesucht. Dort traf er auf Gotthard von Falkenhausen, einen langjĂ€hrigen Vertrauten, der dem Kreisauer Kreis eng verbunden war und der Pariser Widerstandsgruppe angehörte. Von Falkenhausen ĂŒbergab ihm fĂŒr ein mögliches Untertauchen 4.000 Francs. Daraufhin begab von Hofacker sich zur Wohnung (Rue Scheffer Nr. 36, 16. Arr.) des deutschen und internationalen Industriellen Ernst Röchling, der seit 1932 in Paris wohntecite-ref-33[33] und ihm das Bleiben anbot. Hofacker und Röchling waren seit MĂ€rz 1942 befreundet, als sie sich nach einem Sabotageakt der RĂ©sistance bei AubouĂ©cite-ref-34[34] gegen die ErschieĂung von 20 französischen Geiseln eingesetzt hatten.cite-ref-35[35] Am Abend des 21. Juli wurde bei einer Zusammenkunft in Röchlings Wohnung, an der auĂer Röchling und von Hofacker noch Elmar Michel, Friedrich von Teuchert und Gotthard von Falkenhausen teilnahmen, beschlossen, dass Michel einen Fahrbefehl nach Berlin ausstellen solle. Mit diesem sollte es Hofacker möglich sein, in Deutschland unterzutauchen. Am Nachmittag des 23. Juli nahm Hofacker den Fahrbefehl von Elmar Michel entgegen. Aus unbekannten GrĂŒnden verlieĂ er die Stadt aber nicht.
Am 25. Juli 1944 um 8.00 Uhr traf von Hofacker den Legationsrat Werner von Bargen (1898â1975)cite-ref-36[36] in dessen Zimmer im HĂŽtel Ritz. Er berichtete dem befreundeten Gesandten Einzelheiten ĂŒber den 20. Juli in Paris. Er habe versucht, von StĂŒlpnagel trotz des Scheiterns des Attentats zum Weitermachen zu bewegen, aber dieser habe sich dafĂŒr nicht mehr bereitfinden können. Vermutlich wollte Hofacker hier ein letztes Mal vor der drohenden Verhaftung Zeugnis ablegen.
Nach seiner RĂŒckkehr in Röchlings Wohnung besuchte ihn von Falkenhausen. Um 11.00 Uhr verlieĂ er Hofacker, der beim Packen war. Im Hausflur traf Falkenhausen auf zwei SS-Offiziere. Der promovierte Jurist und SS-SturmbannfĂŒhrer Kurt Maulaz (1905â1969)cite-ref-37[37]cite-ref-38[38] fragte ihn, ob Röchling im Hause sei. Falkenhausen antwortete, dass er geklopft, aber niemand geöffnet habe. Maulaz: âDas stimmt nicht, ich war schon oben. Die Wohnung war offenâ.cite-ref-39[39] Der SS-FĂŒhrer traf daraufhin auf der Treppe Ernst Röchling. Die Frage, ob Hofacker am Montagmorgen abgereist sei, bejahte dieser.cite-ref-40[40] Die beiden SS-MĂ€nner fanden dann in der GĂ€stewohnung Caesar von Hofacker, den sie zu einem ersten Verhör zu SS-StandartenfĂŒhrer Helmut Knochen brachten. Röchling und von Falkenhausen wurden ebenfalls verhaftet. Nach Untersuchungshaft wurde Falkenhausen in der Verhandlung vor dem Volksgerichtshof am 12. Januar 1945 von Roland Freisler vom Vorwurf des Landesverrats freigesprochen. Der Mitangeklagte Ernst Röhling erhielt eine Zuchthausstrafe von fĂŒnf Jahrencite-ref-41[41], wurde aber am 4. April 1945 auf Intervention seines Onkels Hermann Röchling entlassen.cite-ref-42[42]
Ermittlungen
Die Ermittler des Reichssicherheitshauptamtes wussten sehr frĂŒh, dass von Hofacker am 16. Juli in der Wohnung Stauffenbergs anwesend gewesen war: âDer Kopf der am 20. Juli 1944 in Paris abgelaufenen PutschmaĂnahmen (Hofacker wird zur Zeit nach Berlin ĂŒberfĂŒhrt) [berichtete] in der bekannten pessimistischen Weise ĂŒber die Lage im Westenâ.cite-ref-43[43] In dieser âentscheidende[n] Besprechungâ, in der Folge als âWannseebesprechung vom 16. Juli 1944â bezeichnet, habe Hofacker mitgeteilt, âdass der Nachschub des Feindes in etwa 14 Tagen eine erschĂŒtternde Ăbermacht an Menschen und Material geschaffen haben werde, der die sich in der Abwehr verzehrende Invasionsfront bestenfalls noch 6 Wochen Widerstand leisten könne [exakte Vorhersage: 19.â25. August 1944]â.cite-ref-44[44] Anfang August wusste die Gestapo auch von Hofackers Besuch Anfang Juni 1944 bei General Friedrich Olbricht: Dort habe er geĂ€uĂert: âWeder ein Siegfriede noch ein KompromiĂfriede [sei] möglich. Die unvermeidliche Niederlage [sei] so ertrĂ€glich wie möglich zu gestalten und der militĂ€risch verlorene Krieg politisch zu liquidieren. [...], der Durchbruch nach Paris in weniger als 6 Wochen nicht zu vermeiden. Ziel sei eine rechtzeitige Kapitulation, um Deutschland eine ertrĂ€gliche Stellung in Mitteleuropa zu erhalten. Der Weg sei ein völliger Systemwechsel unter Beseitigung des FĂŒhrersâ.cite-ref-45[45] In den publizierten Dokumenten des Reichssicherheitshauptamtes ist nicht erkennbar, ob die Aussagen von Hofacker selbst stammen oder ob es sich um Verhörergebnisse anderer Beteiligter handelt. Zu Finckh und dem nicht beklagten Blumentritt Ă€uĂerte Hofacker sich entlastend.cite-ref-46[46] Ob von Hofacker den Generalfeldmarschall Erwin Rommel unter der Folter belastete, lĂ€sst sich aus den Quellen nicht belegen. Der MilitĂ€rhistoriker Peter Lieb nennt zwar Hofacker, StĂŒlpnagel und Speidel, die Rommel als Mitverschwörer genannt hĂ€tten, gibt aber doch an anderer Stelle in Bezug auf Hofacker zu, dass aufgrund âdes Quellenverlusts [...] es hierauf keine endgĂŒltige Antwortâcite-ref-47[47] gibt. Sicher ist, dass sowohl Hofacker als auch von StĂŒlpnagel, Finckh und von Linstow keine Aussagen ĂŒber Personen aus dem Pariser Kreis der Mitwisser oder MittĂ€ter machten. Damit blieben die Auswirkungen fĂŒr den groĂen Pariser Verschwörerkreis, von GĂŒnther von Kluges tragischem Suizid abgesehen, so begrenzt wie unter den fĂŒrchterlichen VerhĂ€ltnissen möglich.
Volksgerichtshof
Am 29. August wurde vor dem Volksgerichtshof unter Roland Freisler gegen Caesar von Hofacker, Heinrich von StĂŒlpnagel, Eberhard Finckh und Friedrich von Linstow die Anklage eröffnet. Am 30. August 1944 ergingen fĂŒr alle vier Angeklagten Todesurteile. Der bei einem Suizidversuch blind geschossene Heinrich von StĂŒlpnagel, Eberhard Finckh und Friedrich von Linstow wurden im Zuchthaus Plötzensee am selben Tag unter grausamen UmstĂ€nden erhĂ€ngt.
Caesar von Hofacker hatte beim Prozess seine Courage nicht verloren. Er war Freisler ins Wort gefallen und hatte damit noch in dieser Situation Widerstandsgeist gezeigt: âSie schweigen jetzt, Herr Freisler! Denn heute geht es um meinen Kopf. In einem Jahr geht es um Ihren Kopf!âcite-ref-48[48] Nach einem weiteren Leidensweg mit Verhören unter Folterbedingungen, von denen man Aussagen erhoffte, wurde er am 20. Dezember 1944 im Zuchthaus Plötzensee hingerichtet.
Ilse Lotte von Hofacker und alle fĂŒnf Kinder in Sippenhaft
Am 30. Juli 1944 wurde seine Ehefrau Ilse Lotte an ihrem Wohnort in KrottenmĂŒhl, einem Teilort von Söchtenau am Simssee, zusammen mit ihren beiden Ă€lteren Kindern, Eberhard und Anna-Luise, von der SS als SippenhĂ€ftlinge festgenommen und nach MĂŒnchen in das PolizeischulgefĂ€ngnis in der EttstraĂe 2 gebracht.cite-ref-49[49] Die drei jĂŒngeren Kinder, Christa, Alfred und Liselotte, blieben unter Obhut einer NSV-Schwester zunĂ€chst zu Hause und kamen am 26. August in das NSV-Kinderheim im Borntal in Bad Sachsa am SĂŒdrand des Harzes.cite-ref-50[50] Dort wurden sie zusammen mit 46 weiteren Kindern aus Widerstandsfamilien interniert.cite-ref-51[51]
Ehefrau Ilse Lotte und die beiden Ă€lteren Kinder wurden am 11. Oktober 1944 in ein GefĂ€ngnis in Weilheim in Oberbayern verlegt.cite-ref-52[52] Von dort aus begann am 31. Oktobercite-ref-53[53] eine Odyssee in Richtung Norden ĂŒber ein Hotel in Bad Reinerz in Schlesien, das KZ Stutthof und Lauenburg in der NĂ€he von Danzig, danach wieder in Richtung SĂŒden zum KZ Buchenwald und ĂŒber Regensburg und Schönberg zum KZ Dachau. Dass ihr Ehemann und Vater hingerichtet worden war, erfuhren sie am 6. Januar 1945 im KZ Stutthof.cite-ref-54[54] Am 30. April 1945 wurden sie kurz vor Kriegsende in SĂŒdtirol von der Wehrmacht aus den HĂ€nden der SS befreit.cite-ref-55[55] Im Gewahrsam von US-Truppen ging es am 8. Mai 1945cite-ref-56[56] weiter ĂŒber Capri, Paris nach Frankfurt am Main, wo sie am 26. Juni 1945 ĂŒber MĂŒnchen nach Hause entlassen wurden.cite-ref-57[57]
Bad Sachsa wurde am 12. April 1945 nach kurzen KĂ€mpfen von amerikanischen Truppen besetzt. Die drei kleinen Hofacker-Kinder und die Kinder von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Berthold Schenk Graf von Stauffenberg wurden dort aus dem Kinderheim im Borntal am 13. Juni 1945 von ihrer gemeinsamen GroĂtante Alexandrine GrĂ€fin von ĂxkĂŒll-Gyllenband abgeholt.cite-ref-58[58] Sie brachte Christa und Alfred zu Caesar von Hofackers Schwester Annemarie nach Reichenbach und Liselotte zu Verwandten in TĂŒbingen.cite-ref-59[59] Ilse Lotte von Hofacker erfuhr erst am 27. Juni in MĂŒnchen, wo sich ihre drei JĂŒngsten befanden. Ein paar Wochen spĂ€ter gelang es ihr, deren Heimfahrt zu organisieren. Am 28. Juli 1945 â nach fast genau einem Jahr der Trennung â war sie mit ihren fĂŒnf Kindern wieder in KrottenmĂŒhl vereint.cite-ref-60[60]
Erinnerung
1957 wurde dem WiderstandskĂ€mpfer in Berlin die âHofackerzeileâ, eine StraĂe im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, gewidmet.cite-ref-61[61] Am 22. Juli 2009 wurde in seiner Geburtsstadt Ludwigsburg die âCĂ€sar-von-Hofacker-Anlageâ, eine StraĂe im Stadtteil OĂweil, nach ihm benannt. In Tutzing, wo sein Ă€ltester Sohn Eberhard von Hofacker zuletzt wohnte, sowie im Frankfurter Stadtteil Kalbach-Riedberg gibt es eine âCĂ€sar-von-Hofacker-StraĂeâ.
âDass der Weg in den Widerstand gegen das âDritte Reichâ oft nicht gradlinig verlief, sondern eines langwierigen Ab- und Umkehrprozesses bedurfte, belegt Alfred von Hofacker mit antisemitischen, antidemokratischen und ĂŒberheblichen Zitaten des Vaters aus den zwanziger und dreiĂiger Jahren â entdeckt erst nach dem Tod der Mutter 1974 in Unterlagen auf dem Speicher ihres Hauses. Der Fund machte ihn âanfangs sehr betroffenâ, weil ihm der âWiderstandsvaterâ plötzlich als âWegbereiter Adolf Hitlersâ entgegentrat. Bald schon kam ihm der Vater dadurch aber nĂ€her, denn er âerlebte ihn in diesen WidersprĂŒchen als Mensch, der eben kein Held warâ. CĂ€sar von Hofacker verlieĂ den nationalsozialistischen âIrrwegâ, der â wie er am 30. Juni 1944 schrieb â zu einer âkrankhaften, schwĂŒlen Ăbersteigerung gefĂŒhrtâ habe. So beteiligte er sich mit groĂer Leidenschaft am Aufstand gegen Hitler, obwohl die Chancen eines Gelingens gering waren: âEr selbst sprach in einem Brief an meine Mutter, wenige Wochen vor dem 20. Juli 1944, von einem VerhĂ€ltnis 2 zu 98.ââ
â
Rainer Blasius
Literatur
âą Eberhard Birk: Caesar von Hofacker und der militĂ€rische Widerstand. In: MilitĂ€rgeschichte. Zeitschrift fĂŒr historische Bildung, Jg. 2004, Heft 2, S. 8â11.
âą Sophie von Buch: Hofacker, CĂ€sar von. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 9. Duncker & Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, S. 375 (deutsche-biographie.de).
âą Friedrich Freiherr Hiller von Gaertringen: CĂ€sar von Hofacker. In: Joachim Mehlhausen (Hrsg.): Zeugen des Widerstandes. J.C.B. Mohr, TĂŒbingen 1996, ISBN 3-16-146535-0.
âą Alfred von Hofacker: CĂ€sar von Hofacker. Ein Wegbereiter fĂŒr und ein WiderstandskĂ€mpfer gegen Hitler, ein Widerspruch? Stuttgarter Stauffenberg-GedĂ€chtnisvorlesung 2009, Wallstein Verlag, Göttingen 2010, ISBN 978-3-8353-0626-4.
âą Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach: Geisterkinder. FĂŒnf Geschwister in Himmlers Sippenhaft. 3. Auflage, SCM HĂ€nssler, Holzgerlingen 2017, ISBN 978-3-7751-5791-9. Online: https://ulis-buecherecke.ch/Neue%20Eintr%C3%A4ge%202022/geisterkinder.pdf
âą Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach: Der Flieger im Widerstand: CĂ€sar von Hofacker, das Stauffenberg-Attentat und der Umsturz in Paris. Piper, MĂŒnchen 2024, ISBN 978-3-492-07273-1.
Weblinks
Commons
: Caesar von Hofacker
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Literatur von und ĂŒber Caesar von Hofacker im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⹠Kurzbiografie der GedenkstÀtte Deutscher Widerstand
⹠Lisa Erdmann: Blutrache an den Kindern der Verschwörer. auf spiegel.de.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Eberhard Birk: Caesar von Hofacker und der militĂ€rische Widerstand. In: MilitĂ€rgeschichte. Zeitschrift fĂŒr historische Bildung, Jg. 2004, Heft 2, S. 8â11, hier S. 8.
cite-note-22. â Kriegsrangliste des Regiments lfd. Nummer 428
cite-note-33. â Otto von Moser: Die WĂŒrttemberger im Weltkriege. 2. erweiterte Auflage, Chr. Belser AG, Stuttgart 1928, S. 130.
cite-note-44. â Eintrag zu Caesar von Hofacker in der Deutschen Digitalen Bibliothek
cite-note-55. â Liste des rapports en allemand. In: Synthesen der Berichte der französischen PrĂ€fekten und Lageberichte der deutschen MilitĂ€rverwaltung aus den Jahren 1940â1944. Waybackmachine, abgerufen am 9. April 2025 (Monatliche Lageberichte des MilitĂ€rbefehlshabers).
cite-note-66. â Wilhelm von Schramm: Der 20. Juli in Paris. Kindler und Schiermeyer, Bad Wörishofen 1953, S. 26.
cite-note-77. â Wilhelm Treue, Walter Bargatzky: Zum nationalsozialistischen Kunstraub in Frankreich. Der « Bargatzky-Bericht ». In: Vierteljahrshefte Zeitgeschichte. Institut fĂŒr Zeitgeschichte, 1965, S. 285â337, abgerufen am 26. MĂ€rz 2025.
cite-note-88. â Ministerratssitzung Montag, 4. Juli 1949. S. 3, Anm. 17, abgerufen am 26. MĂ€rz 2025 (Biographie).
cite-note-99. â Peter Lieb, Christian Schweizer: Rudolf Hartmann und der militĂ€rische Widerstand in Frankreich. Eine neue Quelle zum 20. Juli in Paris. In: Jörg Hillmann, Peter Lieb (Hrsg.): Potsdamer Schriften des Zentrums fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. 20. Juli 1944. Neue Forschungen zum Widerstand gegen Hitler, Nr. 29. Potsdam 2025, ISBN 978-3-941571-35-8, S. 63â86 (kobv.de [PDF]).
cite-note-1010. â Eberhard JĂ€ckel: Frankreich in Hitlers Europa. Die deutsche Frankreichpolitik im Zweiten Weltkrieg. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Band 14. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1966, S. 334.
cite-note-1111. â Peter Lieb, Christian Schweizer: Rudolf Hartmann und der militĂ€rische Widerstand in Frankreich. Eine neue Quelle zum 20. Juli in Paris. In: Jörg Hillmann, Peter Lieb (Hrsg.): Potsdamer Schriften des Zentrums fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. 20. Juli 1944. Neue Forschungen zum Widerstand gegen Hitler, Nr. 29. Potsdam 2025, ISBN 978-3-941571-35-8, S. 77 (kobv.de [PDF]).
cite-note-1212. â Friedrich von Teuchert: Widerstand III. â 4. Paris. In: Archiv. Institut fĂŒr Zeitgeschichte, 1947, S. 8â10, abgerufen am 26. MĂ€rz 2025.
cite-note-1313. â Hans Mommsen: Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg und die preuĂische Tradition. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte. Band 32, Nr. 2. MĂŒnchen / Berlin 1984, S. 234 (ifz-muenchen.de [PDF]).
cite-note-1414. â Peter Hoffmann: Oberst i.G. Henning von Tresckow und die StaatsstreichsplĂ€ne im Jahr 1943. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte. Band 55, Nr. 2. Oldenburg 2007, S. 339 (ifz-muenchen.de [PDF]).
cite-note-1515. â Gerd R. UeberschĂ€r: CĂ€sar von Hofacker und der deutsche Widerstand gegen Hitler in Paris. In: Frankreich und Deutschland im Krieg (November 1942 â Herbst 1944) / La France et lâAllemagne en Guerre (novembre 1942 â automne 1944). In: Deutsches Historisches Institut Paris (Hrsg.): Pariser Historische Studien. Band 55. Paris 2000, ISBN 3-416-02908-9, S. 627 (perspectivia.net [PDF]).
cite-note-1616. â Wilhelm von Schramm: Der 20. Juli in Paris. Kindler und Schiermeyer, Bad Wörishofen 1953, S. 46â54.
cite-note-1717. â Eberhard JĂ€ckel: Frankreich in Hitlers Europa. Die deutsche Frankreichpolitik im Zweiten Weltkrieg. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Band 14. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1966, S. 335.
cite-note-1818. â Wilhelm von Schramm: Der 20. Juli in Paris. Kindler und Schiermeyer, Bad Wörishofen 1953, S. 63.
cite-note-1919. â Hermann Gackenholz: Zum Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte im Sommer 1944. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Vierteljahreshefte fĂŒr Zeitgeschichte. Band 3, Nr. 3. MĂŒnchen/Berlin 1955, S. 318.
cite-note-2020. â Maurice Philip Remy: Mythos Rommel. List Verlag, 2002, ISBN 978-3-471-78572-0, S. 277,314 (Aktenvermerk fĂŒr Parteigenosse Friedrichs, FĂŒhrerhauptquartier, 28.9.1944, Bo/Kr. Betrifft: Feldmarschall Rommel, BArch, N 117/29).
cite-note-2121. â Peter Lieb, Christian Schweizer: Rudolf Hartmann und der militĂ€rische Widerstand in Frankreich. Eine neue Quelle zum 20. Juli in Paris. In: Jörg Hillmann, Peter Lieb (Hrsg.): Potsdamer Schriften des Zentrums fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. 20. Juli 1944. Neue Forschungen zum Widerstand gegen Hitler, Nr. 29. Potsdam 2025, ISBN 978-3-941571-35-8, S. 75 (kobv.de [PDF]).
cite-note-2222. â Peter Lieb: Erwin Rommel. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte. Band 61, Nr. 3. De Gruyter, MĂŒnchen 2013, S. 343 (ifz-muenchen.de [PDF]).
cite-note-2323. â Gerd R. UeberschĂ€r: CĂ€sar von Hofacker und der deutsche Widerstand gegen Hitler in Paris. In: Frankreich und Deutschland im Krieg (November 1942 â Herbst 1944) / La France et lâAllemagne en Guerre (novembre 1942 â automne 1944). In: Deutsches Historisches Institut Paris (Hrsg.): Pariser Historische Studien. Band 55. Paris 2000, ISBN 3-416-02908-9, S. 628 (perspectivia.net [PDF]).
cite-note-2424. â Wilhelm von Schramm: Der 20. Juli in Paris. Kindler und Schiermeyer, Bad Wörishofen 1953, S. 121.
cite-note-2525. â Eberhard JĂ€ckel: Frankreich in Hitlers Europa. Die deutsche Frankreichpolitik im Zweiten Weltkrieg. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Band 14. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1966, S. 337 und Anm. 42.
cite-note-2626. â Horst MĂŒhleisen: Hellmuth Stieff und der deutsche Widerstand. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Vierteljahrhefte fĂŒr Zeitgeschichte. Band 39, Nr. 3. MĂŒnchen 1991, S. 367 u. Anm. 160 (ifz-muenchen.de [PDF] Im Gegensatz zu v. Schramm, nach dessen Schilderung Blumentritt mit Stieff telefoniert habe): âStieff: âHerr Feldmarschall, mir gegenĂŒber sitzt mein Generalstabsoffizier, der Major Ferber. Er hat den FĂŒhrer nach dem Attentat zweimal bei der Abholung von Mussolini gesehen.ââ
cite-note-2727. â Eberhard JĂ€ckel: Frankreich in Hitlers Europa. Die deutsche Frankreichpolitik im Zweiten Weltkrieg. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte. Band 14. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1966, S. 338, 395.
cite-note-2828. â GĂŒnther Blumentritt: Der 20. Juli 1944. Meine persönlichen Erlebnisse als Chef des Stabes des Oberbefehlshabers West. Institut fĂŒr Zeitgeschichte. MĂŒnchen-Berlin, Januar 1946, S. 31â32, abgerufen am 1. April 2025 (Aufzeichnungen GĂŒnther Blumentritts in englischer Gefangenschaft, datiert Januar 1946. Im Jahre 1950 dem Institut fĂŒr Zeitgeschichte durch W. von Schramm zur VerfĂŒgung gestellt).
cite-note-2929. â GĂŒnther Blumentritt: Der 20. Juli 1944. Meine persönlichen Erlebnisse als Chef des Stabes des Oberbefehlshabers West. Institut fĂŒr Zeitgeschichte. MĂŒnchen-Berlin, Januar 1946, S. 30, abgerufen am 1. April 2025.
cite-note-3030. â GĂŒnther Blumentritt: Der 20. Juli 1944. Meine persönlichen Erlebnisse als Chef des Stabes des Oberbefehlshabers West. Institut fĂŒr Zeitgeschichte. MĂŒnchen-Berlin, Januar 1946, S. 32â34, abgerufen am 1. April 2025.
cite-note-3131. â Wilhelm von Schramm: Der 20. Juli in Paris. Kindler und Schiermeyer, Bad Wörishofen 1953, S. 221.
cite-note-3232. â GĂŒnther Blumentritt: Der 20. Juli 1944. Meine persönlichen Erlebnisse als Chef des Stabes des Oberbefehlshabers West. Institut fĂŒr Zeitgeschichte. MĂŒnchen-Berlin, Januar 1946, S. 37, abgerufen am 1. April 2025.
cite-note-3333. â HervĂ© Joly: Wissenschaftliche Aufarbeitung der EhrensenatorenwĂŒrde von Dr. hc. Ernst Röchling. In: UniversitĂ€t des Saarlandes. Abgerufen am 3. April 2025 (französisch).
cite-note-3434. â AubouĂ© Region Lothringen (Lorraine), Departement Meurthe-et-Moselle. In: Gedenkorte europa 1939-1945. Studienkreis Deutscher Widerstand, abgerufen am 4. April 2025.
cite-note-3535. â Sven Olaf Berggötz: Ernst JĂŒnger und die Geiseln. Die Denkschrift von Ernst JĂŒnger ĂŒber die GeiselerschieĂungen in Frankreich 1941/42. Die Denkschrift von Ernst JĂŒnger ĂŒber die GeiselerschieĂungen in Frankreich 1941/42. Hrsg.: Institut fĂŒr zeitgeschichte. Band 51, Nr. 3. MĂŒnchen 2003, S. 455 f. (ifz-muenchen.de [PDF]).
cite-note-3636. â Bargen, Dr. Werner von. In: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung: Bargen, Werner von. Das Bundesarchiv, abgerufen am 5. April 2025.
cite-note-3737. â Kurt Friedrich Maulaz. In: https://ancestors.familysearch.org/en/9NTH-P52/kurt-friedrich-maulaz-1905-1969. Ancestors, abgerufen am 6. April 2025.
cite-note-3838. â Dr. Kurt Maulaz. In: Landesarchiv Berlin. Abgerufen am 5. April 2025.
cite-note-3939. â Wilhelm von Schramm: Der 20. Juli in Paris. Kindler und Schiermeyer, Bad Wörishofen 1953, S. 311â313.
cite-note-4040. â Hans-Adolf Jacobsen (Hrsg.): Spiegelbild einer Verschwörung. Geheime Dokumente aus dem ehemaligen Reichssicherheitshauptamt. Seewald, Stuttgart 1984, ISBN 3-512-00657-4, S. 426.
cite-note-4141. â Hans-Adolf Jacobsen (Hrsg.): Spiegelbild einer Verschwörung. Geheime Dokumente aus dem ehemaligen Reichssicherheitshauptamt. Seewald, Stuttgart 1984, ISBN 3-512-00657-4, S. 708 f., 714 f.
cite-note-4242. â HervĂ© Joly: Bericht ĂŒber den Werdegang von Ernst Röchling (188-1964) und seine Verantwortung unter dem Nationalsozialismus. In: Wissenschaftliche Aufarbeitung der EhrendoktorwĂŒrde von Dr. h.c. Ernst Röchling. UniversitĂ€t des Saarlandes, 2022, abgerufen am 11. April 2025.
cite-note-4343. â Hans-Adolf Jacobsen (Hrsg.): Spiegelbild einer Verschwörung. Geheime Dokumente aus dem ehemaligen Reichssicherheitshauptamt. Seewald, Stuttgart 1984, ISBN 3-512-00657-4, S. 57,92 (Gestapobericht vom 26. Juli 1944).
cite-note-4444. â Hans-Adolf Jacobsen (Hrsg.): Spiegelbild einer Verschwörung. Geheime Dokumente aus dem ehemaligen Reichssicherheitshauptamt. Seewald, Stuttgart 1984, ISBN 3-512-00657-4, S. 101 (Gestapobericht vom 30. Juli).
cite-note-4545. â Hans-Adolf Jacobsen (Hrsg.): Spiegelbild einer Verschwörung. Geheime Dokumente aus dem ehemaligen Reichssicherheitshauptamt. Seewald, Stuttgart 1984, ISBN 3-512-00657-4, S. 137 (Gestapobericht vom 4. August 1944).
cite-note-4646. â Hans-Adolf Jacobsen (Hrsg.): Spiegelbild einer Verschwörung. Geheime Dokumente aus dem ehemaligen Reichssicherheitshauptamt. Seewald, Stuttgart 1984, ISBN 3-512-00657-4, S. 486 (Aussage undatiert).
cite-note-4747. â Peter Lieb: Erwin Rommel. In: Institut fĂŒr Zeitgeschichte (Hrsg.): Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte. Band 61, Nr. 3. De Gruyter, MĂŒnchen 2013, S. 338,341 (ifz-muenchen.de [PDF]).
cite-note-4848. â Christian Bommarius: Zeuge der Geschichte. Vinzenz Koppert ..., in: Berliner Zeitung vom 10. Januar 2009 (online auf berliner-zeitung.de) (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive)
cite-note-4949. â Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach: Geisterkinder. FĂŒnf Geschwister in Himmlers Sippenhaft. Ullstein Taschenbuch, Berlin 2018, ISBN 978-3-548-37777-3, S. 76â77.
cite-note-5050. â Valerie Riedesel (2018) S. 86.
cite-note-5151. â Valerie Riedesel (2018) S. 163.
cite-note-5252. â Valerie Riedesel (2018) S. 107â108.
cite-note-5353. â Valerie Riedesel (2018) S. 109.
cite-note-5454. â Valerie Riedesel (2018) S. 175â176.
cite-note-5555. â Peter Koblank: Die Befreiung der Sonder- und SippenhĂ€ftlinge in SĂŒdtirol. In: Online-Edition Mythos Elser 2006.
cite-note-5656. â Valerie Riedesel (2018) S. 285.
cite-note-5757. â Valerie Riedesel (2018) S. 305.
cite-note-5858. â Kinder des 20. Juli 1944 bei bad-sachsa-geschichte.de.
cite-note-5959. â Valerie Riedesel (2018) S. 291â294.
cite-note-6060. â Valerie Riedesel (2018) S. 306 und 311.
cite-note-6161. â Hofackerzeile. In: StraĂennamenlexikon des LuisenstĂ€dtischen Bildungsvereins (beim Kaupert).
cite-note-6262. â Alfred von Hofacker: CĂ€sar von Hofacker. Ein Wegbereiter fĂŒr und ein WiderstandskĂ€mpfer gegen Hitler, ein Widerspruch? Stuttgarter Stauffenberg-GedĂ€chtnisvorlesung 2009, Wallstein, Göttingen 2010, ISBN 978-3-8353-0626-4.
cite-note-6363. â Rezension (Memento vom 31. Dezember 2016 im Internet Archive) auf forschungsgemeinschaft-20-juli.de.